Web 2.0 - Internet von Morgen
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Allgemeines zum Web 2.0
Das Web 2.0 beschreibt Anwendungen im Internet, die interaktiv sind und bei denen der Nutzer aktiv mitwirken kann. Es ist damit die Weiterentwicklung des Internets, das ursprünglich darauf basierte, dass keine Mitarbeit durch den Nutzer erfolgen konnte. Das Web 2.0 ist ein Bereich des Internets, der vor allem in der Zukunft noch wesentlich bestimmender werden wird. Mobiles Internet erlaubt die Nutzung des Netzes in jedem Teil der Welt. Das UMTS wird ständig weiterentwickelt und zunehmen mehr genutzt. Hieraus ergibt sich eine Wolke, die eine Weiterentwicklung zu einer neuen Generation des Internets zur Folge haben wird.
Das Web 2.0 grenzt sich von seinem Vorgänger deshalb ab, da nur weniger Anwender in der Lage waren, Inhalte aktiv zu gestalten, während die Nutzer sehr zahlreich waren. Inzwischen hat sich die Zahl der Bearbeiter stark angeglichen. Dies wirkt sich derzeit auch auf die Medienlandschaft aus. Qualitätsjournalismus tritt in den Hintergrund. Die Inhalte werden zunehmend von einzelnen und unprofessionellen Personen gestaltet. Das Web 2.0 hat damit zu einer Verbesserung und gleichzeitig zu einer Verschlechterung der Informationen beigetragen.
Vor- und Nachteile des Web 2.0
Eine Verbesserung des Internets ist sicherlich, dass nun das Wissen von vielen Personen vorhanden ist, die ihr Wissen jederzeit einstellen können. Damit hat sich zunächst die Quantität erhöht. Allerdings nimmt die Qualität der Informationen in vielen Fällen ab. Falsche Inhalte breiten sich im Netz schneller aus, als dies in der Vorgängerversion noch der Fall war. Selbst große Online-Lexika sind von diesem Problem nicht ausgenommen und in vielen Fällen werden die Fehler nicht erkannt. Dadurch verbreiten sich falsche Inhalte immer schneller. Die Qualität der Informationen leidet ferner darunter, dass die Inhalte nicht mehr genau recherchiert werden. Erschwert wird der Qualitätsverlust deshalb, weil über 80 Prozent der Nutzer nicht mehr bereit sind, für qualitativ hochwertige Inhalte zu bezahlen. Hieraus ergibt sich ein Dilemma, das vor allem in der Informationsgesellschaft zu Problemen führen könnte. Falsche Inhalte bedeuten hier oftmals falsche Arbeitsergebnisse. Es wird zunehmend wichtiger, die Informationen vor der Nutzung zu sortieren und seriöse Quellen von schlechteren Quellen zu trennen.
Mobiles Internet als Rettung für Medienunternehmen
Mobiles Internet könnte hier eine Chance sein, um wieder Qualität in die Informationen zu legen. Im Gegensatz zum DSL sind die Menschen bei UMTS durchaus bereit für die Inhalte zu bezahlen. Obwohl die Technologie bis auf den Datenübertragungsweg identisch ist, halten die Nutzer die Bereitstellung der Informationen via UMTS für aufwändig. Mobiles Internet kann also für Zeitungen und Zeitschriften der Weg sein, um ihre Angebote wieder kostenpflichtig anzubieten. Die Qualität könnte sich deshalb vom Netz per DSL verlagern. Mobiles Internet wird hier immer wichtiger, und obwohl die Unterschiede des Web 2.0 im DSL und im UMTS kaum gegeben sind, könnten sich beide Bereich in Zukunft unterschiedlich entwickeln.
Ein kleines Fazit
Insgesamt kann das Fazit gezogen werden, dass das Web 2.0 durch die Mitwirkungsmöglichkeiten ein weit höheres Volumen an Wissen erzeugt. Aber die Qualität muss individuell überprüft werden. Sowohl die Erzeugung von Inhalten wie auch die Auswertung von qualitativ brauchbaren Quellen verlangt die Arbeit von den Nutzern. Das Web 2.0 bietet daher viele Vorteile, aber auch gleichgroße Nachteile.

