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Die UMTS-Flatrate greift im Ausland nicht

Wer eine UMTS-Flatrate hat, der hat in der Regel eine hohe Sicherheit bezüglich seiner Kosten. Derzeit stehen unzählige Tarife zur Verfügung, die für verschiedene Zielgruppen gestaltet sind. Mit der UMTS-Flatrate wird mobiles Internet kalkulierbar. Zumindest im Inland, denn im Ausland gelten die Tarife in der Regel nicht. Hier greifen andere Mechanismen und einige Urlauber wunderten sich nach ihrer Rückkehr über die hohen Telefonkosten, die während der schönsten Wochen des Jahres anfielen.

Die Grenzen für die Internet-Flatrate sind eng gesetzt. Die Tarife verfallen, sobald die Landesgrenzen überschritten werden. Die Folge davon ist, dass die normalen Tarife zum Einsatz kommen. Und genau diese Tarife rechnen im Sekundentakt ab. Darüber hinaus sind sie normalerweise teurer als die vergleichbaren Tarife im Inland. Die Unterschiede können pro Minute einige Cent betragen. Und dann wird die Rechnung schnell hoch.

 

Nicht viele Anbieter haben Tarife für das Ausland

Es gibt nur einen einzigen Anbieter, der derzeit einen speziellen Tarif für das Ausland entwickelt hat, der optional zubuchbar ist. Dieser Anbieter ist Vodafone. Der Anbieter hat für die Auslandsfahrten nicht nur einen normalen Tarif. Vielmehr steht ein Prepaid-Tarif zur Verfügung, der ebenfalls optional verwendet werden kann. Damit hat der Urlauber dann die Kostenkontrolle über die Telefonie. Der Anbieter hat einen Tarif im Angebot, der zwar keine UMTS-Flatrate darstellt – doch lässt sich mit diesem Tarif das Internet nutzen. Es handelt sich um einen Spezialtarif, der nicht für die Telefonie, sondern spezielle für das Internet entwickelt wurde.

Die Gebühren im Ausland

Bei Auslandsaufenthalten gelten seit kurzem einheitliche Gebühren. Sie betragen 49 Cent je Minute, die in das deutsche Netz telefoniert wird. Wenn Telefonate auf ein Handy kommen, dann sind immer noch 18 Cent fällig. Für eine SMS müssen noch 13 Cent bezahlt werden. Gratis ist allerdings inzwischen das Anrufen auf die Mailbox. Waren es vor einigen Jahren noch mehr als 70 Cent, die ein Anruf auf die Box kostete, so fallen inzwischen nur noch Kosten an, wenn vom Handy auf die eigene Mailbox zugegriffen wird.

Vorsicht bei Smartphones

Große Vorsicht ist vor allem bei Smartphones geboten. Die UMTS-Flatrate greift – wie bereits erwähnt – im Ausland nicht. Auch wenn mobiles Internet nicht bewusst genutzt wird, kann ein solches Gerät dennoch sehr teuer werden. Die Smartphones haben sehr oft die Eigenschaft, dass sie Datenpakete übertragen, ohne dass der Besitzer davon Kenntnis hat. Die übertragenen Daten können sich leicht summieren. Ungefähr einen Euro pro Megabyte muss der Besitzer im Ausland für die Datenübertragung bezahlen, von der er unter Umständen gar nichts wusste. In diesem Bezug können sich Hotspots als Sparquellen erweisen. Sie sind – zumindest im europäischen Ausland – meistens an Bahnhöfen und anderen öffentlichen Einrichtungen vorhanden. Dort können dann die Daten günstig oder sogar kostenfrei ausgetauscht werden. Um sicher zu sein, dass nicht doch Daten übertragen werden, dann kann das Datenroaming manuell abgeschaltet werden. Diese Funktion haben fast alle Smartphones.

Prepaid ausländischer Anbieter nutzen

Eine oft unbeachtete Möglichkeit ist, dass die Prepaid-Karten im Ausland gekauft werden. Gerade die großen Anbieter sind auch im Ausland vertreten. Mobiles Internet kann damit in gleicher Weise genutzt werden, wie die Telefonie. Der Vorteil, gerade wenn mobiles Internet genutzt werden soll ist, dass nach dem normalen Tarif des Anbieters abgerechnet wird. Deshalb bleiben die Kosten günstig. Für die Telefonie bleiben allerdings die hohen Auslandskosten erhalten.